Dolomitwerk Jettenberg

Die Historie des Dolomitwerkes in Oberjettenberg

Eine chronologische Folge markanter Stufen in der Entwicklungsgeschichte des Unternehmens Dolomitwerk Jettenberg Schöndorfer GmbH

1950 - 1960

Gewinnung von Hand
Holzsilo und Elevator
  • Beginn des Abbaues 1953.
  • Erste Abbauten wurden von Hand durchgeführt. Im Winter erfolgte die Verladung der Steine auf Holzschlitten, zum Abtransport und Verladung an der ca. 500 m entfernten Bundesstraße.
  • Transport nach Pocking in Niederbayern zur Magnesiumgewinnung.
  • Installation der ersten Silos und eines Backenbrechers.
  • Die Silos waren aus Holz. Die Füllung erfolgte mittels Holzelevator.
  • Aufgabe über eine Främbs und Freudenberg Siebmaschine.
    Materialsiebung bei ca. 35 mm.

1961 - 1970

Anlagenerweiterung
Anlagenerweiterung
  • Installation der ersten Stahlsilos. Materialtrennung 0-16 mm und 16-32 mm.
  • Wegfall der Magnesiumgewinnung.
  • Installation einer Eigenkonstruktion zur Aufbereitung 0-3 mm für die Glasindustrie. Inbetriebnahme einer Hammermühle als Vorbrecher.
  • Anlagenerweiterung mit Werksteigeband, Siebmaschinen.
  • Einsatz erster Förderschnecken.
  • Beginn der Verladungen über die Bundesbahn.
  • Einbau einer Mahlanlage, Walzenschüsselmühle inkl. Trockner,
    zur Erzeugung von Feinmehlen für Scheuermittel und Füller.
  • Einbau von zugehörigen Füllersilos und Förderorganen.

1971 - 1980

Anlage mit Verkleidung
Der erste Feinbrecher
  • Inbetriebnahme einer weiteren Walzenschüsselmühle inkl. Trocknung, mit zugehörigem Stahlbau und Silos.
  • Erzeugung von 32 µm - 90 µm.
  • Umstellung von Ölfeuerungen auf umweltfreundliche Gasfeuerung.
  • Neuer Absatzmarkt Porzellan und Keramik.
  • Ausweitung der belieferten Märkte, Glas, Chemie, Baustoffe. Aufbau einer Absackanlage.
  • Inbetriebnahme einer weiteren Walzenschüsselmühle inkl. Trocknung, mit zugehörigem Stahlbau und Silos.
  • Erzeugung von 32 µm - 90 µm.
  • Umstellung von Ölfeuerungen auf umweltfreundliche Gasfeuerung.
  • Neuer Absatzmarkt Porzellan und Keramik.
  • Ausweitung der belieferten Märkte, Glas, Chemie, Baustoffe.
    Aufbau einer Absackanlage.

1981 - 1990

Anlagenansicht, alte Anlage
Aufbau 1000t Silo
  • Aufbau einer erweiterten Produktionsanlage mit Kreiselbrecher und zusätzlichen Siebmaschinen.
  • Leistungserweiterung der Vorbrechanlage mit größerem Backenbrecher.
  • Produkterweiterung durch Einbau einer weiteren Feinsiebung.
  • Inbetriebnahme eines neuen Trockners mit erweiterter Leistung.Errichtung einer zusätzlichen Produktionslinie mit zwei Kreiselbrechern, und Erweiterung der Siebanlage.
  • Bohrgerät mit Schnellwechseleinrichtung.
  • Aufstellen weiterer Silos unteranderem ein 1000t - Silo.
  • Computergesteuerte Verladung mit Förderbandwaage wird in
    Betrieb genommen. Eine zweite Absackanlage wird installiert.

1991 - 2000

Kalzinieranlage
Kalzinieranlage
Ein QM-System wird eingeführt.
Neuanlage
Mahlanlage

  • Zusätzliche Feinsiebungen führen zu einer Produktverbesserung und Produkterweiterung.
  • Erste Planungen zum Bau einer Neuanlage.
  • Eine zweite modernere Computergesteuerte Kalzinieranlage wird betrieben.
  • Ein QM- System wird eingeführt.
  • Ein neues Bürogebäude entsteht, hierbei wird ein eigenes Labor integriert.
  • Vollgebrannte Produkte können nun erzeugt werden.
  • Die Neuanlage wird gebaut und in Betrieb genommen
  • Die Anlage und die Verladung werden nun vom Computer gesteuert.
  • Es können verschiedene Rezepte (Siebkurven) verladen werden.
  • Eine neue Mahlanlage wird errichtet.
  • Zusätzliche Feinmehle werden erzeugt. Eine Feinmehlaufberei-
    tung ermöglicht es nun auch Mehle ab 20 µm anzubieten

2001- 2010

Neubau / Umbau Büro
Einsatz der Produkte in der Aquaristik
  • Umweltfreundliches Sandstrahlmittel wird in einem gesonderten
    Verfahren erzeugt.
  • Anpassung der Anlagentechnik zur Erweiterung des Produk-
    tionsspektrums.
  • Aufbau und Inbetriebnahme einer weiteren Mühle.
  • Teilnahme am QS-System für Futtermittel
  • Anschaffung eines neuen Bohrgerätes.
  • Einsatz der Produkte in der Aquaristik
  • Anmeldung deutsches und europäisches Patent für den Einsatz
    von Ökodol® in Kläranlagen
  • Bau einer zweiten LKW-Verladung für Dolomitkörnungen.
    Hiermit verbunden Erweiterung der Lagerkapazität.
  • Bau und Inbetriebnahme einer neuen Gasanlage mit
    einer höheren Lagerkapazität für Flüssiggas.
  • Bau und Inbetriebnahme eines dritten Kalzinierofens mit höherer
    Produktionskapazität.
  • zunehmend Kunden im Ausland

2011 – 2020

  • Weitere Modernisierung und Ergänzung der Anlagentechnik
  • Erweiterung des Qualitätsmanagementsystems um Energie-
    management und Arbeitssicherheitsmanagement.